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2005-02-07 10:41:52 +00:00

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HTML

<p align="center"><b>Eine Workshopaufgabe managen</b></p>
<p>Eine Workshopaufgabe ist weitaus komplexer als eine normale
Aufgabenstellung. Sie umfasst eine ganze Reihe von Schritten und
Phasen. Dies sind:</p>
<ol>
<li>Die Beurteilung der Aufgabe sollte mehrere
Beurteilungselemente umfassen. Diese machen die Bewertung
wesentlich weniger willk&uuml;rlich und geben den
Teilnehmer/innen eine Grundlage f&uuml;r ihre
Einsch&auml;tzungen. Der Trainer/in hat die Aufgabe, die
Pr&uuml;fungselememte festzulegen und ein Bewertungsblatt
bereitzustellen.
<p>Mit der Festlegung der Pr&uuml;fungselememnte wird der Trainer/in
normalerweise eine Reihe von Beispielarbeiten zur Verf&uuml;gung
stellen. Diese dienen den TeilnehmerInnen als &Uuml;bungsbeispiel
zur Abgabe einer Einsch&auml;tzung (Bewertng), bevor sie ihre
eigene Arbeit beginnen. Die Beispielarbeiten k&ouml;nnen aus
fr&uuml;heren Pr&uuml;fungen stammen. Die Einsch&auml;tzungen
werden vom Trainer/in bewertet, bevor die Teilnehmer/innen ihre
Pr&uuml;fungsaufgabe bearbeiten. Die Teilnehmer/innen sehen somit
nicht nur Beispiell&ouml;sungen, sondern auch Beispielbewertungen
und gewinnen mehr klarheit &uuml;ber die Anforderungen.</p>
<p>Die Beispielaufgaben sind eine Option. Es kann
Pr&uuml;fungssituationen geben in denen dieser Schritt nicht
geeignet ist. Er kann dann einfach ausgelassen werden.</p>
</li>
<li>Die Pr&uuml;fung hat nun f&uuml;r die Teilnehmer/innnen
begonnen. Wenn der Trainer/in eine Reihe von Beispielarbeiten
bereitgestellt hat, werden die Teilnehmer/innen aufgefordert
einige dieser Arbeit zu bewerten. Der Trainer/in benotet diese
Bewertungen. Die Teilnehmer/innen m&uuml;ssen bei ihrer Bewertung
erst einen zufriedenstellenden Standard erreichen, bevor sie ihre
eigenen Arbeit beginnen. Wenn als "zufriedenstellender Standard"
40% festgelegt wurde, kann ein/e Teilnehmer/in ihre eigene Arbeit
beginnen, wnen diese Quote ereicht wurde.
<p>Wenn der/die Teilnehmer/in eine eigenen Arbeit eingereicht
hat, kann er Trainer/in diese bewerten (falls vorgesehen). Diese
Bewertung kann in die Endbewertung einbezogen werden. Die
Bewertung kann noch w&auml;hrend der Bearbeitungszeit erstellt
werden oder erst nach dem Abgabezeitpunkt f&uuml;r die
Arbeiten.</p>
<p>Wenn eine Teilnehmerbewertung in der Pr&uuml;fung vorgesehen
ist, erhalten Teilnehmer/innen ,die ihre eigene Arbeit
abgeschlossen haben, die Arbeiten anderer Teilnemer/innen zur
Bewertung einsehen. Nach ihrer Bewertung kann der bewertete
Teilnehmer diese einsehen. Der Trainer/in kann wenn gew&uuml;nscht
auch diese Bewertung benoten und diese Note bei der
Abschlu&szlig;note ber&uuml;cksichtigen.</p>
</li>
<li>Nachdem der Abgabetermin verstrichen ist, startet de/dier Trainer/in
die n&auml;chste Phase. Die weitere Abgabe von Arbeiten oder von
Kommentaren durch die Teilnehmer/innen ist nun nicht mehr
m&ouml;glich. Die/der Trainer/in kann nun die Teilnehmer/innenbewertungen
benoten. Dies ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Die
"Bewertungsleistung" jeder/s Teilnehmers/in kann durch die
vergebenen Punktewerte ermittelt werden. Die/der Trainer/in berechnet nun
die Endnote f&uuml;r alle Teilnehmer/innen. Sie setzen sich
normalerweise aus drei Teilen zusammen, die Bewertung des/der Trainers/in
f&uuml;r die Arbeit des/der Teilnehmers/in, die mittlere
Bewertung durch die Teilnehmer/innen f&uuml;r die Arbeit und die
Leistung des Teilnehmers/in bei der Bewertung anderer Arbeiten.
Diese drei Bewertungskriterien k&ouml;nnen von dem/der Trainer/in
unterschiedlich gewichtet werden, um die Gesamtnote zu
ermitteln.</li>
<li>Die abschlie&szlig;ende Phase der Pr&uuml;fung besteht in der
Freigabe der Noten zur Einsicht durch die Teilnehmer/innen. Die/der
Trainer/in kann auch jetzt noch Ver&auml;nderungen an den Bewertungen
vornehmen und die Schlu&szlig;note neu berechnen.</li>
</ol>